Supervision

Was ist Supervision?

Supervision ist Lernen durch Beziehungsarbeit und Austausch auf Augenhöhe.

In der Supervision greifen wir zurück auf die ursprüngliche Art des Lernens durch Beziehungsarbeit. Wir lernen also so, wie wir es als Kinder bereits sehr erfolgreich getan haben. Dieses informelle Lernen erfüllt unser Bedürfnis nach Gemeinsamkeit, Entwicklung und Reflexion wie auch jenes nach Austausch unter Gleichgesinnten. Denn in der Supervision nimmt jede und jeder als Experte auf seinem Gebiet teil und stellt seine Erfahrungen den anderen zur Verfügung. Im Gegenzug eröffnen die anderen neue Blickwinkel und bieten ehrliche, respektvolle Einschätzungen über bestimmte Situationen an. So entsteht ein inspirierender Austausch auf Augenhöhe, der alte Muster und Strategien überwinden lässt und neue Wege ermöglicht.

Supervision – Weil Erfolg Austausch braucht.

Ziel ist die Entwicklung kreativer und nachhaltiger Lösungsstrategien, die Erweiterung psychosozialer und fachlicher Kompetenzen. Eine differenzierte Reflexion von eigenen Verhaltensweisen und die erfolgreiche Kommunikation von Anliegen wird möglich. Wobei es nicht um die eine richtige Lösung geht: Jedes Gruppenmitglied kann aus den dargelegten Möglichkeiten seine eigene entwickeln.

Als Supervisorinnen leiten wir den Austausch an, achten auf Fairness und eine ausgewogene Gruppendynamik: Alle sollen und dürfen sich einbringen, ziehen am selben Strang und sind genauso Betroffene wie auch Experten. Die besprochenen Themen sind vertraulich und bleiben in der Gruppe.

Was gewinnen Sie als Teilnehmer (Supervisand) oder als Arbeitgeber mit Supervision?

Entdecken Sie in den Erfahrungsberichten Themen, für die sich die Supervision eignet.


An wen richtet sich Supervision?

Supervision eignet sich für Teams, Gruppen und Einzelpersonen.

Unser Angebot richtet sich an Unternehmen, Bildungs- und Verwaltungsinstitutionen, soziale Organisa­tionen wie auch an Privatpersonen.

In der Teamsupervision findet der Austausch über bestimmte, alle Teammitglieder betreffende Themen statt. Das kann gruppendynamische Probleme betreffen, schwierige Projektverläufe, Umstrukturierungsprozesse in der Firma oder auch das Bedürfnis, sich als Team kreativ weiterzuentwickeln. Teamsupervisionen werden in der Regel vom Arbeitgeber in Auftrag gegeben.

In der Gruppensupervision steht ein Hauptthema im Zentrum, das ebenfalls alle Teilnehmenden betrifft, zum Beispiel der Umgang mit Trauer, Burn-out, Work-Life-Balance, Kindererziehung usw. Eine Gruppensupervision kann aber auch als Weiterbildung verstanden werden, zum Beispiel, wenn man Fälle mit anderen Experten/-innen besprechen will.

Gruppensupervisionen können sich aus Einzelpersonen zusammensetzen, die mit demselben Thema konfrontiert sind, oder extra von Arbeitgebern ins Leben gerufen werden, die ihren Mitarbeitenden eine Plattform zum Austausch über bestimmte Themen/Probleme bieten möchten, zum Beispiel Umgang mit schwierigen Kunden, Führungsstil usw.

Erfahren Sie etwas über Ihren Mehrwert als Teilnehmer (Supervisand) oder als Arbeitgeber.

Sammeln Sie Ideen für den Einsatz von Supervision aus unseren Erfahrungsberichten .

Unter Aktuell informieren wir Sie über das aktuelle Supervisionsangebot und die entsprechenden Themen.


Wann ist Supervision sinnvoll?

Supervision unterstützt bei der Bewältigung beruflicher und privater Aufgaben. Im Fokus sind: die Reflexion von Herausforderungen und die Entwicklung von fachlichen und psychosozialen Kompetenzen.

Ziele einer Supervision können sein:

  • Persönliche Entwicklung: Verbesserung der beruflichen Qualifikationen, durch das aufzeigen und stärken der Softskills. Die strukturellen Normen im Unternehmen bewusstmachen und die eigene Verantwortlichkeit innerhalb der Organisation fördern.
  • Teamarbeit: Supervision als Problemlösungsinstrument. Verbesserung des Teamgedankens, Effizienzsteigerung durch Zusammenarbeit (neues Wir-Gefühl).
  • Aus- und Weiterbildung: Gemeinsame Reflexion von Ausbildungsthemen. Training von Herausforderungen aus der Praxis.
  • Lernende Organisation: Innerhalb der Organisation Möglichkeit zur Weiterentwicklung und Weiterbildung bieten. Ereignisse aus dem Arbeitsalltag fliessen als Basis in die betriebliche Ausbildung ein. So fördern sie die individuelle innovative Problemlösung.
  • Kommunikationsthemen in Organisationen: Zielführend delegieren und motivieren von Mitarbeitern. Klärung von Missverständnissen und Unachtsamkeiten. Offene Fehlerkultur fördern, um frühzeitig auf potentielle Gefahren reagieren zu können.
  • Burn-out-Prävention: Das Gleichgewicht zwischen starkem persönlichem Engagement und Überforderung bei der Arbeit herstellen. Erarbeiten der Work-Life-Balance, Abgrenzung stärken und Eigenverantwortung fördern.

  • Beziehungs- und Kommunikationsfallen: Aufdecken von Verhaltensmustern, Missverständnissen in der Kommunikation und Alltagsfallen. Aufmerksamkeit richten auf eigene Bedürfnisse und die des Gegenübers.
  • Ressourcen stärken: Ich-Kompetenz, Entlastung in ausweglos erscheinenden Situationen, Lebensübergänge und Grenzsituationen überwinden.

  • Krisen: Umgang und  Austausch über Veränderungen und Verunsicherungen als Betroffene. Belastungen von Angehörigen und dem weiteren Umfeld. Individuelle Bewältigungsstrategien erlernen, das Wissen um Krisen erweitern (Früherkennung und professionelle Bewältigung).

  • Mental Health/Psychohygiene: Supervision als Aktivität, die zur Entlastung und Bewältigung von schwierigen Situationen beiträgt. Sie unterstützt die seelische, geistige und körperliche Gesundheit.

In den Erfahrungsberichten  finden Sie anschauliche Fallbeispiele, die zeigen, in welchen Situationen, bei welchen Themen und auf welche Art und Weise Supervision unterstützt.

Informieren Sie sich über Ihren Mehrwert als Teilnehmer  (Supervisand) oder als Arbeitgeber.

Unter Aktuell informieren wir Sie über das aktuelle Supervisionsangebot und die entsprechenden Themen.