Erfahrungsberichte

Erfahren Sie, wann und wie Supervision und Coaching Sie unterstützen können.

* Alle Berichte wurden anonymisiert.


Konflikt im Grossraumbüro

Ines ist Sachbearbeiterin in einem Grossraumbüro. Ihre neue Kollegin Nicole ist dauernd am Mobiltelefon und lässt das Radio laufen. Ines möchte nicht direkt zum Vorgesetzten, aber sie möchte die Situation klären. In der Supervision erhält sie neue Sichtweisen, wieso ihre Kollegin so handeln könnte. Dank diesen Erkenntnissen kann sie mit Nicole ohne Streit eine Lösung finden.


Erziehung

Fridolin ist 10 Jahre alt. Seit zwei Wochen kommt er mit schlimmen Schimpfwörtern nach Hause. Seine Mutter, Franca, möchte, dass Fridolin damit aufhört. In der Supervision erhält Franca von anderen Müttern wichtige Hinweise, wie diese mit ihren Kindern solche Situationen lösen.


Reflexion und Weiterbildung

Peter ist Coach und Supervisor. Damit er seine Arbeit professionell machen kann, geht auch er regelmässig zur Inter- und Supervision, um sich zu reflektieren und weiterzubilden. Sie sind zentrale Bestandteile seiner Arbeit. Er  nutzt die Stunden zum Erfahrungsaustausch und zur Weiterentwicklung. Ohne eine ständige Selbstreflektion fehlt der Blick auf andere Ansätze und neue Wege, und die Klientenarbeit kann eingefahren und einseitig werden. Er profitiert so von der Kreativität und Vielfältigkeit der Gruppe und lässt auch die anderen an seinen Erkenntnissen teilhaben


Bilder vom Einsatz verarbeiten

Auf dem Gemeindegebiet hatte sich ein schwerer Unfall mit mehreren Toten und Verletzten ereignet. Die freiwillige Feuerwehr und der ortsansässige Samariterverein waren lange im Einsatz. Die Gemeinde hatte genau für solche Einsätze eine Möglichkeit zur Supervision geschaffen. Der Kommandant beantragte daher eine Supervision und innerhalb der gleichen Woche bearbeiteten alle am Einsatz beteiligten Kräfte gemeinsam die Bilder und Eindrücke des schweren Ereignisses. Alle Einsatzkräfte schätzen die Möglichkeit sehr, den Einsatz begleitet emotional be- und verarbeiten zu können.


Herausforderung im  Kundenkontakt

Rolf arbeitet im Kundendienst. Immer wieder macht er die Erfahrung, dass er am Telefon beschimpft wird. Anfangs hat ihn das nicht gekümmert, doch nun bemerkt er, dass er die Telefonate in seine Träume einbaut.

Rolf meldet sich in der Personalabteilung und erfährt, dass sein Arbeitgeber eine Supervision anbietet. Rolf nimmt einen der nächsten Termine in Anspruch. In der Beratung entdeckt er, dass auch andere mit diesen Anrufen nicht so einfach fertig werden. Allein das Wissen, dass er mit seinen Erfahrungen nicht alleine ist, erleichtert ihm die Arbeit. Daneben lernt er seine Teamkollegen auf einer anderen Ebene kennen und erfährt den Teamgedanken nun auch im Alltag.

Für Rolfs Arbeitgeber zahlt sich die Investition in eine Supervision aus. Er hat festgestellt, dass die Mitarbeitenden engagierter und mit mehr Elan bei der Arbeit sind. Das Team wird gestärkt, ohne dass weitere Arbeitszeit in eine Teamentwicklung investiert werden muss.


Trauer um die verstorbene Frau

Kari hat vor einem Monat unerwartet seine Frau verloren. Kari kann kaum an sie denken, ohne dass ihm die Tränen kommen. In der Supervision darf er seine Trauer zulassen und findet Ermutigung bei ähnlich Betroffenen. Die Gespräche und die Rituale, die er in der Supervision erfährt, um mit der Trauer umzugehen, tun Kari gut.


Jetzt bin ich Chef

Stefan befindet sich in der Ausbildung zum Führungsfachmann. Von seiner Firma wird er zum Teamleiter befördert. Die Freude über die neue Aufgabe trübt sich etwas als Stefan bemerkt, dass sein Team nicht wirklich als Team zusammenarbeitet. In der Lerngruppe tauscht er sich darüber mit Adrian aus. Auch Adrian hat eine neue Stelle in Aussicht – seine erste Führungsstelle – auch er hat Respekt vor dieser Aufgabe. Die beiden nehmen das Angebot der Schule wahr und besuchen das Modul Supervision. In der Supervision tauschen sich die „frisch gebackenen“ Führungskräfte über die neuen Herausforderungen aus. Sie üben in Rollenspielen wie Mitarbeiterbewertungen, Teammeetings und Kündigungsgespräche ablaufen könnten. Tauschen sich darüber aus mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert werden und wie sie sie zukünftig angehen könnten. Die beiden fühlen sich dadurch sicherer in ihren neuen Aufgaben und haben jederzeit die Möglichkeit sich selber zu reflektieren.


Leben mit einer Krankheit

Sybille hat eine schwere Krankheit, die sie ihr weiteres Leben begleiten wird. Sie schliesst sich einer Selbsthilfegruppe an. Bei den Treffen schätzt sie den Austausch mit ebenfalls Betroffenen. Sie bemerkt aber auch, dass ihr die Schicksale der anderen viel Energie und Lebensmut rauben. Sie sucht Ermutigung und Bestärkung, um das Leben trotz dieser Herausforderung geniessen zu können. In einer anderen Selbsthilfegruppe nimmt sie an einer Supervision teil. Die Erfahrung ist eine ganz andere. Der Austausch über die Herausforderungen, den Alltag mit der Krankheit und die Struktur der Sitzung ermutigen sie. Hier geht nicht darum sein Schicksal zu bedauern, sondern der Fokus wird auf die Bewältigung und die gegenseitige Ermutigung durch die Mitbetroffenen gelegt.


Ein unangenehmes Mitarbeitergespräch

Max ist Leiter der Produktionsabteilung und stellt fest, dass Alfons zum wiederholten Mal mit einer Alkoholfahne zur Arbeit erscheint. Nun möchte Max den Mitarbeiter darauf ansprechen und weiss nicht genau, wie er das Gespräch führen soll.

In der Supervision spielt Max diverse Gesprächssituation durch und erhält so eine Strategie, wie er sein Gespräch zielführend führen kann. Ausserdem erzählt die Teilnehmerin, Lena von einer eigenen Erfahrung mit einem suchterkrankten Mitarbeiter.


Zeitmanagement – wie kriege ich alles unter einen Hut?

Caroline ist frisch Mutter geworden. Den Alltag mit ihrem Kind hat sie soweit im Griff. Nun muss sie aber nächste Woche wieder zur Arbeit, der Mutterschaftsurlaub ist vorbei. Caroline macht sich grosse Sorgen darüber, wie sie alle Verpflichtungen unter einen Hut bringen soll. Sie sucht daher einen Coach auf. Mit seiner Hilfe gelingt es Caroline, herauszufinden, wie sie Inseln für sich schaffen kann. Sie lernt sich selber wichtig zu nehmen und für ihre Bedürfnisse einzustehen.


Wertearbeit – Gegensätze ziehen sich an?

Semir und Rebecca wollen nächstes Jahr heiraten. Semir hat sich das gut überlegt, aber nun kommen ihm Zweifel: Denn Rebecca wollte letzte Woche das Geld, das sie auf der Strasse fand, doch tatsächlich behalten! Für Semir war das eine solche Ungeheuerlichkeit, dass er sich gleich getrennt hat. Sein Freund hat ihn nun aber darauf hingewiesen, dass das doch nur eine Kleinigkeit sei und man deswegen keine Partnerschaft beende. Semir ist unsicher: Soll er nun zu seinen Werten stehen und Rebecca verlassen oder soll er eine Lösung mit Rebecca suchen.

Er berät sich mit einem Coach. Mit ihm erarbeitet Semir seine Werte – was ihm weshalb so wichtig ist. Im Verlaufe der Beratung wird auch Rebecca einbezogen. Beide vergleichen ihre Werte und entwickeln Lösungen, mit denen beide leben könnten. Es stellt sich heraus, dass die beiden sehr verschiedene Werte haben und sie lösen ihre Verbindung in aller Freundschaft. Semir weiss nun, was für ihn in einer zukünftigen Partnerschaft wichtig ist.


Abgrenzungsrituale für belastende Arbeit

Berta arbeitet seit vielen Jahren beim Sozialdienst der Gemeinde. Früher war sie selten mit aggressiven Mitbürgern konfrontiert. Diese Begegnungen häufen sich aber in letzter Zeit. Berta führt es zunächst auf ihr fortgeschrittenes Alter zurück – sie kann wohl nicht mehr so viel vertragen. Dann bemerkt sie aber, dass auch der junge Kollege Markus immer mehr Mühe hat, die Situation auszuhalten.

Beide wenden sich an ihren Vorgesetzten und fragen, ob sie eine Weiterbildung zum Thema Deeskalation besuchen können. Die Weiterbildung wird genehmigt, Berta und Markus fühlen sich bestärkt. Dennoch fällt es ihnen nicht leicht, das Gelernte im Alltag umzusetzen. Berta sucht nach Unterstützung und findet eine Supervisionsgruppe zu diesem Thema. Sie trifft sich nun regelmässig mit der Gruppe um sich Bestärkung zu holen. Dabei lernt sie Personen aus anderen Gemeinden kennen, die mit ähnlichen Themen konfrontiert sind. Das entlastet Berta, und sie lernt im Austausch mit den anderen neue Techniken, um mit solchen Situationen umzugehen.

An ihrem Beurteilungsgespräch lobt sie die Erfahrungen in dieser Supervision. Die Beurteilung fällt entsprechend positiv aus. Berta überzeugt durch ihre Gelassenheit und Kompetenz im Umgang mit den schwierigen Kunden.


Selbstvertrauen – Ängste überwinden

Alina hört seit ihrer Kindheit, dass sie etwas nicht kann. Im Laufe der Jahre hat sie das für sich übernommen und fürchtet sich heute richtig vor Neuem. Eine Therapie will sie nicht machen, aber für ein Coaching ist sie offen. Die Angst vor Neuem lähmt Alina, weshalb sie entscheidet, etwas dagegen zu unternehmen.

Zusammen mit dem Coach hinterfragt sie die erlernten Muster und findet heraus, was sie an ihrem Verhalten ändern könnte. In kleinen Schritten schafft sie es, Neuerungen anzunehmen und die Angst wertzuschätzen. Denn diese Angst hat sie jahrelang begleitet und war ihr auch ein Halt im Alltag.

Sie lernt zu unterscheiden, wo die Angst Schutz bietet und wann sie ihr im Weg steht. Mit Neuerungen kann sie nun gelassener umgehen, weil sie gelernt hat, den Situationen anders zu begegnen. Die Angst lähmt sie nun nicht mehr.


Schulprobleme

Lena hat furchtbare Probleme mit ihrem Klassenlehrer. Sie fühlt sich von ihm übergangen und daher sacken ihre Noten merklich ab. Lena fühlt sich falsch verstanden und weiss nicht, wie sie mit ihrem Lehrer darüber sprechen soll.

In der Supervision erhält sie die Möglichkeit, die Situation zu üben. Was soll sie sagen? Wie könnte ihr Lehrer reagieren? Das Rollenspiel unter Gleichgesinnten macht Lea sogar Spass. Mit der geübten Vorgehensweise gelingt es Lena, dem Lehrer ihr Anliegen vorzutragen, und sie hat wieder Freude an der Schule.


Standortbestimmung

Anna ist seit 10 Jahren in der gleichen Firma beschäftigt. Sie kommt langsam in ein Alter, in dem sie nicht mehr so einfach einen neuen Job findet. Eigentlich ist sie in ihrem jetzigen Job ganz glücklich – aber reicht „ganz glücklich“ aus?

Anna möchte herausfinden, ob sie nochmals einen Jobwechsel in Angriff nehmen soll. Mit ihrem Coach erarbeitet sie eine Übersicht, was sie mit einem neuen Job gewinnen und was sie mit dem Wechsel verlieren würde. Anna findet heraus, worauf sie in ihrem Job Wert legt und was genau sie am heutigen Job ändern sollte, um glücklicher zu sein.


Suchtproblem

Daniels Frau ist alkoholkrank. Sie befindet sich zum zweiten Mal in Therapie. Daniel hat Angst, dass die Situation nach ihrer Rückkehr wieder dieselbe ist wie vor der Therapie. Er hat diese Erfahrung schon einmal gemacht.

Seine Frau war nach dem letzten Mal, als sie aus der Klinik kam, nur zwei Wochen trocken. Seine Frau ist in der Therapie gut versorgt aber als Angehöriger findet er dort nur wenig Gehör. Daher sucht Daniel ein anderes Format. Er findet es in der Supervision.

Regelmässig treffen sich hier Angehörige von Suchtkranken, um sich auszutauschen. Die Stunden werden geführt und jeder bekommt den Rahmen, den er benötigt. Die Supervisionstermine geben Daniel den nötigen Halt, um seine Frau zu unterstützen.


Umstrukturierung

Felix ist in seiner Firma mit einer Umstrukturierung konfrontiert. Er und sein Team sind verunsichert, wie sich die Umstrukturierung auf sie auswirken wird. Er unterbreitet seinem Chef daher den Vorschlag, das Projekt mit einer Supervision zu begleiten.

Der Chef ist einverstanden und ermöglicht so den Mitarbeitenden einen Austausch über ihre Ängste und die Gefahren der Umstrukturierung. Die Mitarbeiter werden mit den Neuerungen nicht alleine gelassen und haben die Möglichkeit, frühzeigig ihre Bedürfnisse einzubringen. Der Chef profitiert auch davon, dass die Konflikte nicht das Tagesgeschäft beeinflussen. Probleme können in einem dafür geeigneten Format professionell aufgearbeitet werden.

Die Erkenntnisse aus der Supervision werden beim Chef neutral platziert und tragen so massgeblich zum Gelingen der Umstrukturierung bei.


Ameisen sind auch Lebewesen

Sigrid und Urs haben ein kleines Wochenendhaus am See. Jedes Jahr verbringen sie dort ihren Urlaub. Vor zwei Wochen war es wieder soweit. Als Sigrid die Türe öffnet entdeckt sie eine grosse Ameisenstrasse, die ihr Wohnzimmer durchquert. In Panik ruft sie nach Urs und seinem Ungezieferspray. Urs findet aber nicht, dass Ameisen in dieselbe Kategorie wie Mücken gehören. Denn Ameisen sind nützlich und können nicht einfach getötet werden. Sigrid rennt in Panik davon. Erst als Urs das Problem beseitigt hat, ist Sigrids Welt wieder in Ordnung. Den ganzen Urlaub hindurch achtet Sigrid auf schwarze Punkte, aber Urs war gründlich und die Ameisen lassen sich nicht mehr blicken.

Als Sigrid aus dem Urlaub zurück ist, trifft sie sich mit den Frauen aus ihrer Supervisionsgruppe. Die Frauen kommen jeden Monat zusammen, um sich über ihre Doppelbelastung von Familie und Beruf auszutauschen. In der Supervision schildert sie die Situation mit den Ameisen, sie wünscht sich Verständnis aus der Gruppe. Olivia, die Tierschützerin in der Gruppe, versteht Urs. Sie versucht Sigrid in aller Ruhe zu erklären, wie Urs die Sache womöglich gesehen hat.

Diese Ruhe hat Sigrid bisher bei Urs gefehlt,  auch hat er ihr seine Haltung nie weiter erläutert. Da sie nun aber dessen mögliche Gedankengänge nachvollziehen kann, bringt sie ihm am Abend seine Lieblingsschokolade mit. Die Supervision hat Sigrid ermöglicht, in Ruhe eine andere Perspektive einzunehmen.


Wenn der Schein trügt – Theorie verbindet Praxis

Leo hat bisher immer von seinem Arbeitsplatz geschwärmt. Das gute Verhältnis zu seinen Arbeitskollegen war für ihn stets mit ein Grund, weshalb er so lange bei der Firma blieb. Nun hat die Firma viele Schwierigkeiten, der Umsatz stimmt nicht mehr und einige der Kollegen mussten bereits gehen. Elias, der Teamleiter, hat diese Entlassungen zu verantworten. Leo war bisher immer eine gute Stütze für Elias, sie waren seit Jahren ein eingespieltes Team. Seit zwei Wochen spricht Elias aber nicht mehr mit Leo. Egal was Leo sagt, Elias schreit nur noch. Leo versteht die Welt nicht mehr. Wieso kann Elias nicht mehr mit ihm reden? Leo hat Angst, dass Elias ihn als nächsten entlassen wird.

Als es der Firma noch gut ging, wurde ein Supervisionsformat eingeführt. Dieses hat auch den schlechten Geschäftsgang der Firma bisher gut begleitet. In der Supervision konnten viele Ängste und Unsicherheiten im Team aufgefangen und bearbeitet werden. Daher traut sich Leo, das Thema in seiner Supervisionsgruppe anzusprechen. Der Supervisor nimmt diesen Fall zum Anlass, einen Theorieaspekt in die Gruppe einzubringen. Er erklärt den Teilnehmenden das 4-Seiten-Modell nach Schulz von Thun. Dieses Modell geht davon aus, dass alle Botschaften auf vier Ebenen verstanden und versendet werden können.

Sender

SachebeneWorüber möchte ich informieren?
AppellebeneWozu möchte ich das Gegenüber veranlassen?
BeziehungsebeneWie stehe ich zum Gegenüber/was halte ich von ihm?
SelbstkundgabeWas offenbare ich von mir?

Empfänger

SachohrWie ist der Sachverhalt zu verstehen?
AppellohrWas soll ich tun, denken, fühlen?
BeziehungsohrWie sieht mich mein Gegenüber?
SelbstoffenbarungsohrWie geht es der Person? Was ist das für eine Person?

Legt man dieses Modell nun der Situation mit Elias zugrunde, erfährt Leo, dass er dessen Botschaft womöglich falsch verstanden hat. Seine Befürchtung, dass Elias ihn entlassen wird, muss nicht stimmen. Die Supervisionsgruppe ermutigt Leo, mit Elias zu sprechen. Er soll seine Beobachtung und die daraus folgenden Überlegungen mit ihm teilen. Leo sucht daraufhin mit Elias das Gespräch und erfährt, dass Elias nicht nur im Geschäft, sondern auch privat unter Druck steht. Er und seine Frau stehen kurz vor der Trennung, und da Leo doch auch seine Frau gut kennt, hat er sich nicht überwinden können, Leo in seine Sorgen einzubeziehen.

Da die Situation nun geklärt ist, können Leo und Elias sich wieder annähern. Elias ist merklich erleichtert, dass er sich nun wieder mit Leo austauschen kann. Die theoretischen Zusammenhänge, die in der Supervision aufgezeigt wurden, haben Leo geholfen zu erkennen, dass Elias Botschaften von ihm nicht zwingend gleich empfangen werden. Es war daher entscheidend, bei Elias als Sender der Botschaft nachzufragen.